Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Darmkrebszentrum

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Darmkrebs Zentrum

Links zu Darmkrebs

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren (addz)
www.ag-darmzentren.com

Deutsche ILCO e. V. – Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs
www.ilco.de

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
www.krebsgesellschaft.de

Informationen zu Darmkrebs der Felix Burda Stiftung
www.darmkrebs.de

Stiftung LebensBlicke – Stiftung Früherkennung Darmkrebs
www.lebensblicke.de

07. Dezember 2021
Die regelmäßige Bewegung trägt bei vielen Stoma-Patienten zu einer gesunden Lebensqualität bei.
  
09. Juli 2021
Mediziner zählen Darmkrebs zu eine der bösartigsten Krebsarten. Daher ist besonders die Vorsorge ab dem 50., bzw. 55 Lebensjahr sehr wichtig.
  
16. April 2020
Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten bei der Therapie von Dickdarmkrebs beschäftigen sich Forscher mit den Myc-Proteinen.
  
25. Juli 2018
In einer Reha sollen durch Angebote wie Physiotherapie, Ernährungsberatung und psychische Beratung körperliche und seelische Folgen gelindern werden.
  
05. Oktober 2017
In einer Rehabilitation können Darmkrebspatienten, bei denen ein künstlicher Darmausgang gelegt werden musste, den Umgang mit dem Stoma erlernen.
  
Therapie Darmkrebs

Die Therapie bei Darmkrebs besteht in den meisten Fällen aus einer Kombination aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie. Bei der Operation wird versucht, den Tumor und möglichst auch die vorhandenen Metastasen vollständig zu entfernen. Ist dies nicht möglich, gibt es ergänzende Verfahren. Die Bestrahlung schädigt die DNA der Krebszelle. Die Chemotherapie greift die Zellteilung von Zellen an, die sich schnell teilen. Daher werden neben den Krebszellen auch andere Zellen im Körper beschädigt.

Befindet sich der Krebs im Mastdarm (auch Enddarm oder Rektum genannt), kann ein künstlicher Darmausgang erforderlich werden. Dies gilt besonders dann, wenn der Krebs nahe am Schließmuskel liegt.

Diagnose Darmkrebs

Die Diagnose beim Verdacht auf Darmkrebs umfasst zunächst die Untersuchung und Anamnese (Befragung) beim Hausarzt. Tastuntersuchungen im Bauchraum und im Enddarm sind erforderlich. Im Labor werden Urinproben und Blutproben untersucht. Es muss nämlich gefragt werden, ob z. B. die Eiweiße im Blut verändert sind, ob bestimmte Enzyme erhöht sind oder ob eine Blutarmut vorliegt.

Ist der Tumormarker CEA erhöht, könnte dies ein Hinweis auf Darmkrebs sein. Ein Stuhltest zeigt, ob Blut im Stuhl ist. Für eine Darmspiegelung (Koloskopie) muss der Darm vollständig entleert sein. Auch die Computertomografie, die Ultraschalluntersuchung (Sonografie), die Magnetresonanztomografie und andere Verfahren können zum Einsatz kommen.

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat die Institution OnkoZert ins Leben gerufen. Diese vergibt Zertifikate u. a. für Darmkrebszentren. Sie überprüft, ob ein Darmkrebszentrum bestimmte Qualitätsmaßstäbe und Ansprüche erfüllt. Im Falle eines positiven Ergebnisses erfolgt dann eine Zertifizierung. Einmal im Jahr wird überprüft, ob die Qualität noch den Anforderungen entspricht.

Die Darmspiegelungen müssen hohe Standards erfüllen. Die Operationen müssen möglichst sicher und effektiv sein. Ein zertifiziertes Darmkrebszentrum verfügt über psychoonkologische Fachkräfte, Kontakte zu Selbsthilfegruppen und Sozialdiensten. Es muss u. a. eine Stomaberatung und eine Ernährungsberatung angeboten werden.