Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Darmkrebszentrum

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Darmkrebs Zentrum

Links zu Darmkrebs

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren (addz)
www.ag-darmzentren.com

Deutsche ILCO e. V. – Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs
www.ilco.de

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
www.krebsgesellschaft.de

Informationen zu Darmkrebs der Felix Burda Stiftung
www.darmkrebs.de

Stiftung LebensBlicke – Stiftung Früherkennung Darmkrebs
www.lebensblicke.de

25. Juli 2018
In einer Reha sollen durch Angebote wie Physiotherapie, Ernährungsberatung und psychische Beratung körperliche und seelische Folgen gelindern werden.
  
05. Oktober 2017
In einer Rehabilitation können Darmkrebspatienten, bei denen ein künstlicher Darmausgang gelegt werden musste, den Umgang mit dem Stoma erlernen.
  
29. Mai 2017
Wenn Patienten den richtigen Umgang mit dem Stoma erlernt haben, muss die Lebensqualität der Betroffenen nicht eingeschränkt sein.
  
09. Januar 2017
Laparoskopische Operationsmethoden, bei denen wesentlich kleinere Schnitte gesetzt werden, gewinnen in der Therapie von Darmkrebs zunehmen an Bedeutung.
  
25. November 2016
Die Eigenschaften eines Tumors haben Einfluss auf den Erfolg der Behandlung und den Grad der Aggressivität, mit der sich der Tumor entwickelt.
  
Diagnose Darmkrebs

Die Diagnose beim Verdacht auf Darmkrebs umfasst zunächst die Untersuchung und Anamnese (Befragung) beim Hausarzt. Tastuntersuchungen im Bauchraum und im Enddarm sind erforderlich. Im Labor werden Urinproben und Blutproben untersucht. Es muss nämlich gefragt werden, ob z. B. die Eiweiße im Blut verändert sind, ob bestimmte Enzyme erhöht sind oder ob eine Blutarmut vorliegt.

Ist der Tumormarker CEA erhöht, könnte dies ein Hinweis auf Darmkrebs sein. Ein Stuhltest zeigt, ob Blut im Stuhl ist. Für eine Darmspiegelung (Koloskopie) muss der Darm vollständig entleert sein. Auch die Computertomografie, die Ultraschalluntersuchung (Sonografie), die Magnetresonanztomografie und andere Verfahren können zum Einsatz kommen.

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat die Institution OnkoZert ins Leben gerufen. Diese vergibt Zertifikate u. a. für Darmkrebszentren. Sie überprüft, ob ein Darmkrebszentrum bestimmte Qualitätsmaßstäbe und Ansprüche erfüllt. Im Falle eines positiven Ergebnisses erfolgt dann eine Zertifizierung. Einmal im Jahr wird überprüft, ob die Qualität noch den Anforderungen entspricht.

Die Darmspiegelungen müssen hohe Standards erfüllen. Die Operationen müssen möglichst sicher und effektiv sein. Ein zertifiziertes Darmkrebszentrum verfügt über psychoonkologische Fachkräfte, Kontakte zu Selbsthilfegruppen und Sozialdiensten. Es muss u. a. eine Stomaberatung und eine Ernährungsberatung angeboten werden.

Darmkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung im Darm. Meist findet sich die Erkrankung im Dickdarm (Kolon), Mastdarm (Enddarm, Rektum) oder im Darmausgang (Anus). Man unterscheidet die Fachbegriffe Kolonkarzinom (Dickdarmkrebs) und Rektumkarzinom (Mast- bzw. Enddarmkrebs). Das Rektumkarzinom ist die häufigste Form von Darmkrebs. Der Terminus kolorektales Karzinom fasst beide Typen von Darmkrebs zusammen. Darmkrebs kann in einem frühen Stadium festgestellt werden und ist dann gut heilbar. Zu den Symptomen zählen Schmerzen u. a. im Bauch, Darmbeschwerden, Müdigkeit und Mattigkeit. Aber auch Fieber, Nachtschweiß oder Gewichtsabnahme können sich zeigen. Sichtbares oder unsichtbares (okkultes) Blut im Stuhl kann ein Warnsignal für Darmkrebs sein.